Denkwürdiges Spiel bei der TuSpo aus Schliekum 2

Denkwürdiges Spiel bei der TuSpo aus Schliekum 2

Aktuelles & Termine 2. Herren - 4. Kreisklasse Staffel B 17.11.2021

Bedrohungen und unsportliches Verhalten bringen unserer "Zwooten" um den Spaß am Volkssport Fussball

Der Tag der deutschen Einheit am 03.10 dieses Jahres sollte für unsere blau-weißen in negativer Erinnerung bleiben. Zu Gast war unsere Zwoote bei der Zweitvertretung der TuSpo Schliekum.

Bereits gut zwei Wochen zuvor wurde das Hinspiel im Borsumer Wald unter Flutlicht ausgetragen. An jenem Mittwochabend kam es bereits zu strittigen Handlungen auf und neben dem Platz. Ausschlaggebend hierfür war eine 50:50 Situation, die der Schiedsrichter zu unseren Gunsten entschieden hatte. Ein Schuss auf das Tor konnte unser Torwart erst im Nachfassen von der Linie kratzen. Diese hat der Ball vermutlich nicht zu hundert Prozent überquert. Der Schiedsrichter entschied durch seine subjektive Wahrnehmung nicht auf Tor für die Gäste. Eindeutig aufzulösen war dies nicht, da die Lichtverhältnisse zusätzlich für eine verminderte Sicht auf das Geschehen gesorgt hatten. In dieser Szene hatte der VfL sicherlich Glück, jedoch lag es im Ermessen des Unparteiischen durch keine eindeutige Feststellung ob der Ball hinter der Linie war, auf Tor oder kein Tor zu entscheiden. Aufgrund dieser Szene Mitte der zweiten Halbzeit echauffierten sich die Gäste aus Schliekum sehr vehement und ließen sich nicht mehr einkriegen. Beleidigungen und Drohungen während des Spiels gegenüber Schiedsrichter, Zuschauern und unseren Spielern waren die Folgen. Eine übertriebene Härte in Zweikämpfen sowie das ständige Beschweren bei jeder Aktion kamen hinzu. Nachdem unsere Zwoote das Spiel noch drehte und siegreich für sich gestaltete, erhielt der Unparteiische nach Spielende weitere Drohungen, bei denen beispielsweise zum Ausdruck gebracht wurde, dass man wisse wo er wohne und er sich auf etwas gefasst machen dürfe. Das aber auch ein klarer Elfmeter für die Borsumer nicht gegeben wurde, spielte hier in vielen Köpfen natürlich keine große Rolle.

Mit dieser Vorgeschichte reiste man nun am Feiertag des 03. Oktobers nach Schliekum. Bereits bei der Seitenwahl versuchte der Kapitän der Heimmannschaft unsere Mannen einzuschüchtern. „Wir wissen was vor zwei Wochen passiert ist, heute spielen wir nach unseren Regeln“, oder auch „Ihr werdet schon sehen, wie das bei uns läuft“ kamen dabei zum Ausdruck. Das Spiel wurde angepfiffen.

Nach wenigen Minuten konnte man jedoch schon ahnen, in welche Richtung es an diesem Sonntagvormittag gehen würde. Jede, wirklich jede Aktion im letzten Drittel, wurde zu Gunsten der Gastgeber abgepfiffen. Sobald ein Pass in jenem Drittel gespielt wurde, entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Zweikämpfe wurden sofort unterbunden und gegen die Borsumer entschieden. An diesem Vormittag war es praktisch nur möglich ein Tor zu erzielen, wenn man aus 30 Metern direkt schießen würde. Handspiele wurden willkürlich gepfiffen, sodass die Heimmannschaft nicht nur einen Freistoß erhielt. Abseits gab es bei ihnen nicht. Bewusste und absichtliche Entscheidungen gab es im Minutentakt. Zwei unserer Spieler erhielten ohne Erklärung und vorausgegangene Aktion die gelbe Karte. Das provokante Auftreten des Schiris sorgte für eine einseitige Begegnung. Bei Standardsituationen wurde einer unserer Spieler mit dem Ellbogen in die Rippen geschlagen. Die eindeutige Absicht des gegnerischen Spielers ahnte der „Unparteiische“ nicht. Stattdessen folgte wenige Minuten später das negative Highlight des Spiels. Der Kapitän Schliekums trat unserem Spielführer Blumenberg absichtlich in die Wade, fiel hin und schrie wie vom Blitz getroffen. Vor den Augen des Schiris wurde im Zuge einer Ecke auf Strafstoß entschieden. Im Anschluss an diese erneut willkürliche Entscheidung verließ unsere Zwoote geschlossen den Platz. Es folgten Beleidigungen und Drohungen an unsere mitgereisten Zuschauer, die das denkwürdige Spiel verfolgten. Die Mannschaft holte unverzüglich ihre Klamotten sowie Taschen aus der Kabine, sodass man sich im Waldstadion über das weitere Vorgehen besprechen konnte.

Hierbei möchten wir noch kurz die Nummer 4 der Gastgeber positiv hervorheben. Selim Akyildiz war wie auch schon im Hinspiel der fairste Akteur der Schliekumer und brachte seinen Unmut über den ,,eigenen" Schiedsrichter mehrfach zum Ausdruck.

Einen gewissen Frust über strittige Entscheidungen seitens des Schiedsrichters können wir definitiv nachvollziehen. Jedoch sollte man froh sein, dass es wenige Freiwillige gibt, die sich das Woche für Woche noch antun. Wir distanzieren uns dennoch davon, eine einzelne Person und das schwächste Glied auf dem Platz zu beleidigen, persönlich anzugehen und zu drohen. Darüber hinaus sollte man sich immer bewusst machen, in welcher Liga man spielt und was auf dem Spiel steht (oder eben auch nicht).

Wir lassen es niemals zu, dass Zuschauer oder einzelne Spieler sich beleidigen lassen müssen. Die schönste Nebensache der Welt wird hier mit Füßen getreten und zur eigenen Bühne gemacht, um Frust und Enttäuschung abzulassen.

Wir stehen als II. Mannschaft geschlossen zusammen und werden auch in Zukunft bei solch eintretenden Vorfällen das Feld gemeinsam verlassen. Gewalt, Beleidigungen und Drohungen haben auf dem Sportplatz absolut nichts zu suchen! Einer fairen und sportlichen Auseinandersetzung stehen wir offen gegenüber, davon konnte am Sonntag jedoch keine Rede sein.

Nachdem das Sportgericht nun unsere Aussagen nochmals in einen persönlichen Treffen angehört wurden, wurde aus unserer Sicht, die bittere Erkenntnis gezogen und wir verlieren mit 0:5 Toren. Fragwürdig an dieser Situation war das unserer zugespieltes 20. Minütige Video keinen Platz bei der Verhandlung erhielt und es somit Aussage gegen Aussage stand.

 

VfL Borsum von 1920 e.V

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